Kodance/&Ko (IT)

© Kodance/&Ko.

NOOM/69

Philosophie, Religion und Wissenschaft geben alle unterschiedliche Antworten auf die gleichen grundlegenden Fragen: Warum, Wie, Wann. Die obsessive und zwanghafte Suche nach Erklärungen war immer auf eine ­Eigenschaft des Menschen ausgerichtet, die im Laufe der ­Jahrhunderte Gerechtigkeit, Gutes, Wahrheit, Realität und Fantasie untersucht hat.
Ausgehend von der Fiktion bietet der Bühnenraum in NOOM/69 eine ­entspannende Untersuchung, einen Ort der Herausforderung, der An­kündigung, der Entdeckung und, warum nicht, der persönlichen Wahrheit. Die Performance suggeriert unmögliche Monologe, Personifikationen, ­außergewöhnliche Kollektive, surreale Bilder, Zyklen, alles unter dem wachsamen Auge von SELENE. „Die dunkle Luft wird leuchtend vor ­ihrer goldenen Krone und den Strahlen, die sie erleuchten, wenn er aus dem Meer die göttliche SELENE hell gekleidet trug.“

53 Jahre sind vergangen, seitdem der erste Mensch auf dem Mond war. Es war der 20. Juli 1969, als Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mond­boden setzte, während die Welt im Fernsehen zuschaute. Aber was haben wir wirklich gesehen? „Kunst reproduziert nicht das Sichtbare, sondern macht sichtbar, was nicht sichtbar ist.“ (Paul Klee, 1920)

tanzfestival-bielefeld.de/Kodance/&Ko

Cie EgriBiancoDanza (IT)

Leonardo da Vinci: Anatomie Spirituali

Eine choreografische und choreologische Arbeit, in der der gesuchte ­Körper zwischen Stille und Bewegung erscheint, wird zur Geschichte von sich selbst und etwas Anderem ohne reale und konkrete Erzählung. Unser Körper wird in seiner Fleischlichkeit und seinem Blut von einem Geist geleitet und von einem Herzen belebt. Wenn wir jedoch tiefer nachdenken, in welcher Beziehung stehen wir zu den Bereichen unseres Körpers? Welche möchten wir verstecken? Welche lieben wir? Welche stehen der Welt gegenüber, und welche kommen verborgen in diese? Welche Bereiche des Körpers korrespondieren mit der der Stärke und der Arroganz und welche mit der Fragilität in zwischenmenschlichen Beziehungen?

Die Untersuchung des Körpers der Tänzerinnen in einem echten Sezierprozess bietet dem Publikum einen choreographischen Weg mit esoterischen Perspektiven an – ein mysteriöses Ritual, aus dem manchmal ­surreale, verspielte, komische, poetische und schockierende Wahrheiten ­entstehen. Ein kreativer Prozess, der sich zwischen den Klängen der Natur (einer für Leonardo wichtigen Dimension) und Anklängen an die Musik der Renaissance entfaltet.

tanzfestival-bielefeld.de/Cie EgriBiancoDanza

Cie Calabash (F)

© Cie Calabash

Dans La Foule

Durch das kollektive Gedächtnis berühren und unsere Sinne alarmieren. Schweben mit den Räumen, die uns noch bleiben, dem Körper seinen rechtmäßigen Platz geben. Eine Infragestellung von Begegnungen zwischen Menschen und dem Platz, den wir in unserer Gesellschaft hinterlassen haben. Welchen Platz nimmt das Individuum in einem Kollektiv ein? Welchen Platz nimmt die Gesellschaft in einer individuellen Welt ein? Ist der öffentliche Platz immer öffentlich? Und wie werden wir diesen Raum besetzen? Was sind unsere Entscheidungen?

Eine interaktive Arbeit, die Spiele aufstellt, und Bilder aufnimmt, in denen sich die Tänzerinnen und Tänzer entwickeln. Eine Hinterfragung des Jazztanzes in seinen Entwicklungsmöglichkeiten und seiner Inspiration aus seinen Ursprüngen und seinem Erbe, in einer entschieden zeitgenössischen Wahrnehmung. Als solches wird das Schöpfungswerk in die Transversalität der Künste gestellt. Der kreative Prozess ist Teil einer seit 2000 initiierten Forschung mit dem Titel „Danse Jazz Nouveau Concept“ des Choreografen Wayne Barbaste. Szenografie und Video unterstützen eine Geste, die die Entstehung eines Jazztanzes beschreibt, der sowohl innovativ ist als auch seine Differenz in seinem Verhältnis zur Raumzeit erfasst.

tanzfestival-bielefeld.de/Cie Calabash

Zero Dance Theatre

Verschoben in das Kulturwinterprogramm 2021/2022

The Divine Comedy

Der Abstieg hinab in die Hölle, die Durchquerung des Fegefeuers und der Eintritt in das Paradies: Das sind die Stationen der abenteuerlichen Reise durch das Jenseits, die Dante in „Die göttliche Komödie“ beschreibt. Die zehn Tänzerinnen und Tänzer des Zero Dance Theatre treten eben diese Reise an und inszenieren Dantes epochales Werk als fulminantes Tanztheaterstück.

https://www.tanzfestival-bielefeld.de/performances/performances-2021/47-zero-dance-theatre/

Zero Dance Theatre

Verschoben in das Kulturwinterprogramm 2021/2022

The Divine Comedy

Der Abstieg hinab in die Hölle, die Durchquerung des Fegefeuers und der Eintritt in das Paradies: Das sind die Stationen der abenteuerlichen Reise durch das Jenseits, die Dante in „Die göttliche Komödie“ beschreibt. Die zehn Tänzerinnen und Tänzer des Zero Dance Theatre treten eben diese Reise an und inszenieren Dantes epochales Werk als fulminantes Tanztheaterstück.

https://www.tanzfestival-bielefeld.de/performances/performances-2021/47-zero-dance-theatre/

Tanzcompagnie Giessen / Stadttheater Giessen

© Rolf K. Wegst

Verschoben in das Kulturwinterprogramm 2021/2022

Auftaucher

Ein leerer Bühnenraum, zehn Tänzerinnen und Tänzer, acht Stühle und zwanzig Rasseln – mehr braucht es in „Auftaucher“ nicht, um die Vor­stellungskraft der Zuschauerinnen und Zuschauer herauszufordern. Innerhalb weniger Minuten entsteht im Zusammenspiel von Bewegung, Licht und Rhythmus ein atmosphärischer Sog, der alle in seinen Bann zieht.

https://www.tanzfestival-bielefeld.de/performances/performances-2021/87-tanzcompagnie-giessen-stadttheater-giessen/

Dancers From Bucharest National Opera & Jennifer Blasek

© Bucharest Opera

Verschoben in das Kulturwinterprogramm 2021/2022

Various Duos | Two

Intrigen, Machtkämpe, die wahre Liebe als Mittel gegen böse Flüche, leidenschaftlicher Tanz als Ausdruck von Gefühlen und Emotionen, allesamt sind dies zeitlose, stets aktuelle Themen der Opern- und Ballett-Klassiker aus unterschiedlichen Epochen. Das Performance-Programm der Tänzerinnen und Tänzer der Nationaloper Bukarest gibt unvergängliche Pas des deux zum Besten und arbeitet diese tänzerisch auf. Unsere diesjährige Ballett-Dozentin Jennifer Blasek aus Nancy wird die Bukarester Tänzerinnen und Tänzer mit einem Solo zu Russel Maliphants „TWO” ergänzen.

https://www.tanzfestival-bielefeld.de/de/performances/performances-2021/77-dancers-from-bucharest-national-opera-jennifer-blasek/