Tanz OWL | April bis Dezember 2018 | Bielefeld Detmold Gütersloh Herford Höxter Minden Paderborn

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Stadttheater Herford
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Termine

29.4.18, 19:00 Uhr

Stadttheater Herford

Szenenbild

Jump

Odyssey Dance Theatre (USA)

Eine fulminante Tanzshow mit den größten Hits von Michael Jackson und Prince

»Jump« – was so viel wie »spring« bedeutet, ist eine einzigartige Tanzshow mit einer berauschenden Vielzahl an Tanzstilen und Techniken. Sie ist voller Leidenschaft und Emotionen. Von klassischem Spitzentanz über zeitgenössischen Tanz, von Breakdance bis Stepptanz und Hip-Hop sind hier alle Tanzstile vertreten. Die Tänzerinnen und Tänzer des Odyssey Dance Theatre haben, wo immer sie gastierten, längst ein eigenes und tanzbegeistertes Publikum für sich gewinnen können, das sie mit Standing Ovations feiert. Auch in Herford sind sie längst schon zu Publikumslieblingen avanciert nach ihren sensationellen Tanzproduktionen wie »Romeo und Julia today«, »Let it be« oder zuletzt mit ihrerTanzshow »Dance Fever«.

Auch »Jump« ist wieder ein mitreißender und energiegeladener Tanzabend, der ganz unterschiedliche Choreographien zeigt, die es in sich haben. Und mit der Musik von Michael Jackson und Prince gibt es an diesem Abend gleichzeitig auch ein Best-Off ihrer größten Hits, ein Best-Off von zwei wirklichen Ausnahmekünstlern, die Pop-Geschichte geschrieben haben.

Preise 28 | 26 | 22 | 18 €

6.10.18, 19 Uhr

Stadttheater Herford - Foyer, Mindener Straße 11

Szenenbild

„Anschein & Sein“ vom Herforder Tanzensemble "Solomomento"

Das Choreographenteam Christine Grunert und Olaf Herzog wird in diesem Jahr wieder im Rahmen von Tanz OWL mit dem Tanzensemble "Solomomento" ein Tanzstück entwickeln.

Unter dem Titel „Anschein & Sein“ werden sie sich mit vorgegebenen, eigenen oder auch übernommenen Rollen beschäftigen und dabei den Fragen nachgehen: Wer bin ich? Wer möchte ich sein? In wie vielen Rollen bewege ich mich? Was macht mich beliebt? Womit ecke ich an? Wozu möchte ich gehören? Wozu nicht?

Mit Witz und Tiefsinn finden zurückhaltende, spektakuläre und kuriose Versuche statt, sich im besten Licht darzustellen, sich authentisch zu zeigen oder hinter einer Frage zu verstecken. So entstehen Räume im Theaterfoyer in denen charmante und liebevolle als auch arrogante und boshafte Begegnungen stattfinden.

Ein Ensemble aus Paderborn wird einen weiteren tänzerischen Beitrag präsentieren.

Veranstalter: Kultur Herford gGmbH - Stadttheater in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Paderborn

11.11.18, 15.00 Uhr

Montag, 12.11.2018, 11.00 Uhr

Kleine Bühne

Szenenbild

2 +2 = 4

Choreographie: Nina Kurzeja

Tanzstück für Kinder

Wir haben 2 Arme und wir haben 2 Beine. Zusammen sind das schon 4 Körperteile, die sich zusammen bewegen können. 2 Tänzerinnen auf einer kleinen Bühne. Nun haben wir schon 8 Körperteile, die gemeinsam anfangen zu tanzen. Wir untersuchen die vielen Möglichkeiten, sich daraus im Tanz und im Rhythmus und im Spiel ergeben können.

Choreographin Nina Kurzeja erforscht unter dem Motto »2 + 2 = 4« was man mit zwei Armen und zwei Beinen zu zweit so alles anstellen kann und entwickelt ein Stück für zwei Tänzerinnen und acht Gliedmaßen. Die Tänzerinnen Pilar Murube und Stephanie Roser tanzen ganz ausdrucksstark, manchmal gewollt tapsig, aber immer mit tänzerischer Präzision, Bewegungsabläufe, die bei Kindern einen hohen Wiedererkennungswert haben. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.

Im Anschluss an die 20-minütige Vorstellung wird das Publikum eingeladen, gemeinsam mit den Tänzerinnen in einem Workshop das vorher Gesehene unmittelbar mit dem eigenen Körper selbst zu erleben und nachzuvollziehen.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Programms „Rasant“ – Tanzwochen für ein jungen Publikum gefördert vom Kultursekretariat NRW - Gütersloh

weitere Infos demnächst hier und bei: www.pg-stiftung.net

Altersempfehlung: 3+

Vorstellungsdauer: 20 Minuten anschließend 30 Tanzworkshop mit dem Publikum

Freier Verkauf: Kinder 5,00 €/ Erwachsene 8,00 €

13.11.18, 11.00 Uhr

Kleine Bühne

Szenenbild

Rock wie Hose

Choreografie: Célestine Hennermann

Ein Tanzstück für ein junges Publikum

Rosa mit Glitzer oder blau mit Sportmotiv – wir hören solche Beschreibungen und schon meinen wir zu wissen: Mädchen oder Junge. Doch was passiert, wenn sich ein Junge einen rosa Ranzen aussucht? Oder wenn ein Mädchen eine Kurzhaarfrisur hat?

Und wer weiß noch, dass vor etwa 100 Jahren die Farbe Rosa als das „kleine Rot“ den Jungen zugeordnet war?

Die Tanzperformance „Rock wie Hose“ interfragt spielerisch die „typischen“ Geschlechterzuschreibungen. Dabei darf alles ausprobiert werden – Bewegungen, Klamotten, Frisuren, Requisiten –, das Stück wirbelt alles einmal durcheinander. Der Breakdancer ist auf dem Cat-Walk auch mal ein „Girly“ und die Tänzerin spielt im Tanzring mit ihren Muskeln. Das Tanzstück will die Grenzen der gesellschaftlich festgeschriebenen Rollen durchlässig machen.

Mit Elementen aus dem zeitgenössischen Tanz, der HipHop-Battlekultur, dem Aikido- Stockkampf und einer Sound- und Musikcollage aus „echten“ Kinderstimmen werden die Rollenklischees kräftig durchgeschüttelt: eben, Rock wie Hose!

Eine Veranstaltung im Rahmen des Programms „Rasant“ – Tanzwochen für ein jungen Publikum gefördert vom Kultursekretariat NRW – Gütersloh (Logo Rasant)

Altersempfehlung: 5+

Vorstellungsdauer: 45 Minuten

Freier Verkauf: Kinder 5,00 € /Erwachsene 8,00 €

15.11.18, 11.00 Uhr

Kleine Bühne

Szenenbild

Die Biene im Kopf

Consol Theater Gelsenkirchen

Schauspiel von Roland Schimmelpfennig mit viel Bewegung und Tanz

Alles beginnt harmlos und schön. Du wachst auf und die Sonne scheint. Du könntest fliegen wie eine Biene, und das tust du auch, fliegst durch das Fenster, über die Stadt, der Sonne entgegen. Und dann schlägt der Alltag plötzlich zu: Viertel vor Acht! Du musst dich anziehen, zur Schule, Frühstück finden, die Schule überstehen, dann die Gefahren des Heimwegs, die Leere daheim …

Der Tag wird zu einer Aneinanderreihung von Abenteuern, die du bestehen musst von Level zu Level. Kurios, gefährlich, bewegt, turbulent – jedes Level fordert deine ganze Kraft, denn du bist der Held, der wie im Märchen alle Aufgaben löst und niemals aufgibt.

Ein kleiner Junge macht sich das Leben zum Computerspiel, weil es anders einfach nicht geht: Er muss morgens ungehört durch die leeren Bierflaschen seines Vaters aus der Wohnung waten, sich unauffällig und ohne Essen durch den Schultag mogeln, den Gefahren des Heimwegs entkommen und daheim die Raviolidosen bezwingen. Tapfer fliegt er als Biene von Level zu Level, mit der Sonne als einzigem Freund.

Drei Schauspieler erzählen die Abenteuerreise des Jungen, seine Befreiung und Selbstbehauptung durchs Spielen in einer packenden, ausgelassenen und humorvollen Choreografie.

Entstanden als Auftragswerk von R. Schimmelpfennig für das Consol Theater, initiiert und gefördert von der Kunststiftung NRW.

Altersempfehlung: 8+

Vorstellungsdauer: 50 Minuten

Freier Verkauf: Kinder 5,00 € /Erwachsene 8,00 €

27.11.18, 11.00 + 18.00 Uhr

Große Bühne

Die Schneekönigin

Deutsche Tanzkompanie

Ein Tanzmärchen in sieben Bildern nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Choreografie: Lars Scheibner

Was ist das Schöne und wie erkennt man es?

Da ist ein verzauberter Spiegel, der alles Schöne und Gute verzerrt, dessen Splitter Herzen zu Eis gefrieren und im Auge alles hässlich erscheinen lässt. Und da sind zwei Nachbarskinder, Kay und Gerda, die alles miteinander teilen und die eine unverbrüchliche Freundschaft verbindet. Bis - ja bis die Splitter des Spiegels Kays Herz und Auge treffen. Denn nun wird alles anders. Sein Herz gefriert zu Eis und alles, was er sieht, erscheint ihm hässlich. Er wendet sich von Gerda ab, ist unfreundlich und gemein zu allen und sucht schlechte Gesellschaft.

Diesen Jungen entführt die Schneekönigin an einem eiskalten Wintertag auf ihrem Schlitten. Sie nimmt ihn mit in ihren Palast, er spürt die Kälte nicht, denn sein Herz ist ja aus Eis.

Als er im Frühling immer noch nicht wieder zuhause ist, beschließt Gerda, ihn zu suchen. Auf ihrer traumhaft anmutenden Reise erlebt sie zahlreiche Abenteuer, begegnet vielen Menschen und manch wundersamen Gestalten, die ihr bei der Suche nach Kay helfen. Denn ihr Schicksal rührt sie.

Wie Gerda ihren Kay erlöst, sein Herz erwärmt und ihn mit nach Hause nimmt, zeigt uns die Deutsche Tanzkompanie unter der Choreografie von Lars Scheibner in wunderbaren, einprägsamen Bildern, die uns märchenhaft verzaubern.

Gefördert durch

Tanzland - Fonds für Gastspielkooperationen ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland.

Altersempfehlung: 8+ oder 3. – 6. Schuljahr

Vorstellungsdauer: 80 Minuten

Freier Verkauf: Kinder 7,50 € /Erwachsene 12,00 €

16.12.18 19.00 Uhr

Stadttheater Herford

Szenenbild

Notre-Dame de Paris

Delattre Dance Company

Handlungsballett von Stéphen Delattre nach dem Roman von Victor Hugo

Mit dem historischen Roman "Der Glöckner von Notre Dame" hat Victor Hugo 1831 Weltliteratur geschrieben. Neben "Les Misérables" ist "Notre-Dame de Paris" das bekannteste Werk des großen französischen Schriftstellers.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Quasimodo, ein körperlich entstellter Mann, der als Glöckner in der Kathedrale von Paris arbeitet. Bei einem Narrenfest begegnet er der schönen Zigeunerin Esmeralda und verliebt sich mit Haut und Haaren in sie. Seitdem ist er ihr in Liebe und Treue verfallen. Aus Eifersucht befiehlt der Erzdiakon Claude Frollo die Hinrichtung Esmeraldas, weil sie sich ihm verweigert hat. Die dramatischen Ereignisse spitzen sich zu, als Quasimodo Rache an Frollo nimmt und ihn als den Drahtzieher von Esmeraldas Tod vom Kirchturm in die Tiefe stürzt. Sein Leid überwindet Quasimodo aber erst, als er am Grab Esmeraldas steht.

Choreograph Stéphen Delattre hat mit den zehn Tänzern seiner 2012 gegründeten Company schon viele preisgekrönte Stücke auf die Bühne gebracht. Nach dem Ballett "Momo", das er 2016 in Herford mit viel Applaus präsentiert hat, erzählt er auch diese Geschichte mit seiner ganz eigenen poetischen Bewegungssprache, die die Grenzen des traditionellen Balletts herausfordert. Er zeigt ein modernes Handlungsballett über die Ausübung von Macht und die Kraft der Liebe, das sich eng an die historische Vorlage von Victor Hugo anlehnt.

Einführung 18:30

Preise 29€ 27€ 23€ 18€

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